Wie die Temperatur und die Tröpfchengröße im Aerosol die Atemwege beeinflussen
Die Temperatur des inhalierten Aerosols gehört zu den entscheidenden Faktoren. Sie beeinflusst Entzündungsprozesse, die Befeuchtung der Schleimhäute und die Lösung von Sekreten. Das Aerosol mit der Temperatur von etwa 37–38 °C befeuchtet die Schleimhaut, löst den eingetrockneten Schleim, aktiviert die Bewegung des Flimmerepithels und erleichtert das Abhusten.
Der alkalische Charakter der Vincentka neutralisiert zusätzlich das saure Milieu erkrankter Schleimhäute und lindert Schmerzen. Jod- und Chloridionen helfen, Schleim zu verflüssigen, Kalzium wirkt entzündungshemmend und das enthaltene CO₂ fördert die Durchblutung und den Stoffwechsel.
- Der feine Nebel (< 10 μm) dringt in die unteren Atemwege ein und wirkt auf die Bronchien und Lungenbläschen.
- Der grobe Nebel (10–40 μm) setzt sich in den oberen Atemwegen (Nase, Rachen, Kehlkopf) ab.
- Zur Beeinflussung der Nasennebenhöhlen ist ein Aerosol mit Partikeln < 1 μm ideal, da diese beim Ausatmen in die Nebenhöhlen zurückgelangen.